Auf dem Weg zur Mannschaft
Zum Teil herrschen wirklich chaotische Zustände und es ist verwunderlich, dass überhaupt ein flüssiger Spielbetrieb zustande kommt. Wer braucht schon Wasser beim Spiel oder ein Schiedsgericht, oder Bälle? (Die Kiste Bier und die nicht-alkoholischen Derivate für unsere nicht-Trinker wurden selbstverständlich noch nie vergessen…) Die Verantwortung wird eher im Verborgenen getragen und bisher hat sich am Ende dann (fast) immer einer zuständig gefühlt. Es ist sensationell, dass trotz allem langsam eine Mannschaft entsteht, die sowohl menschlich, als auch spielerisch zusammensteht! Insbesondere unsere jüngeren Spieler haben sich bestens in das Mannschaftsgefüge eingefügt und sie scheinen sich an die alten Säcke, die wir nun mal sind, gewöhnt zu haben. Kompliment an dieser Stelle! Natürlich ist die Saison bisher noch nicht optimal gelaufen. Wie soll das auch gehen bei dem zusammengewürfelten Haufen und der fehlenden Spielpraxis. Doch nach einigen Niederlagen gab es auch ein
paar Siege und für die Zukunft sieht es schon gar nicht mehr so schlecht aus. Das scheint sich auch rumzusprechen: seit einiger Zeit haben wir so viel Zuwachs zu verzeichnen, wie schon lange nicht mehr. Bleibt nur noch die Bewältigung der lähmenden Bürokratie. So müssen z.B. während der Spiele überdimensionale Lottoscheine nach einem komplizierten System mit Zahlenreihen versehen werden. Nur dass man hier, wenn man die falschen Zahlen hinschreibt, zahlenmuss anstatt einen stattlichen Gewinn einzuheimsen. Termine, Fristen, Regelwerk, Ordnungsstrafen… dabei wollen wir doch nur Volleyball spielen! Na ja die Deutschen eben. Aber auch das werden wir noch bewältigen und dann steht unserer lustigen Truppe nichts mehr im Weg, um auch sportlich erfolgreich zu sein.
